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 Atmo 3 in Köln -- es geht los!

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Focalist
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BeitragVerfasst am: Do Dez 23, 2010 8:33 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hi Ulli,

die Teile sehen wirklich superb aus. Mein Glückwunsch. Was mich aber sehr interessiert:

wie sieht der Rest deiner Kette aus ?

Grüße

_________________
Nicht durch Hass sondern durch Lachen tötet man - Nietzsche

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Freaky
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BeitragVerfasst am: Do Dez 23, 2010 11:03 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Mustafa,
der Rest ist eher unspektakulär...

Quelle sind Harman Kardon CD-Spieler HD 970 und ein DVICO TViX HD M-6500A (Multimediaplayer).

Ansonsten verwende ich den Harman Kardon AVR 445 (primär als Umschaltstation für die Videoquellen auf TV und Beamer); ansonsten gehts von da wie von Manfred empfohlen über die Behringerweiche 2300 in einen t-amp S150 für die Bass-Gehäuse und -- in Kürze -- in einen zweiten t-amp S 150 in die hochpassgefilterte MHT-Einheit.

Momentan betreibe ich die MHT-Einheiten (wie bislang die Imag2) noch fullrange direkt via AVR-Hochpegelausgang, da der zweite t-amp neu ist und soeben noch eine schöne neue Frontplatte (von Andreas angefertigt) bekommt.
In kürze gibts ein Galeriebild.
Gruß
Uli

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Focalist
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 24, 2010 8:31 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

...hier kann ich mir wahrscheinlich den Mund fuzzelig reden aber meiner Meinung nach und die Vermutung ist sehr ausgeprägt - lässt Du eine edle Kutsche von einem Ackergaul ziehen...

Mensch !!! Da müssen richtige Rennpferde ran biggrin

Stil, Ästhetik und Funktion müssen doch eine Einheit bilden.

_________________
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Sieglander
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 24, 2010 10:01 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Focalist » hat folgendes geschrieben:
...hier kann ich mir wahrscheinlich den Mund fuzzelig reden...


...und sehr wahrscheinlich kann es hier auch keiner mehr hören tongue

_________________
`cause tramps like us, baby we were born to run

bei mir spielen 3 x I2 2 x I1BR und 2 x K11

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Freaky
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BeitragVerfasst am: Fr Dez 24, 2010 11:50 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Peace! wink
...und frohe Weihnachten allerseits!!
Gruß
Uli

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Focalist
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BeitragVerfasst am: Sa Dez 25, 2010 12:13 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Freaky » hat folgendes geschrieben:
Peace! wink
...und frohe Weihnachten allerseits!!
Gruß
Uli


Hi Ulli, Du sagst es. Peace ... and patience moments also for you and your family in times full of ... naja - fast wäre mir hier was rausgerutscht. Hauptsache du bist zufrieden.
Grüße

Mustafa

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michaellang
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BeitragVerfasst am: Sa Dez 25, 2010 12:36 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Natürlich wird man an so einem HighEnd-Lautsprecher auch die Qiualitäten der Elektronik ordentlich "ausloten" können. Da ist sicherlich noch (viel) Platz nach oben... wink
Aber der LS macht den größten Unterschied, selbst an einfacher Elektronik, wie bei Manfred immer wieder vorgeführt!

Nichts desto Trotz macht es auch aus meiner Sicht absolut Sinn da etwas edlere (muß ja nicht exorbitant teuer sein, suche da immer auf dem Gebrauchtmarkt) Elektronik dran laufen zu lassen. Ich habe da bereits deutliche Unterschiede an meiner Imag2 gehört. Aber das gehört für mich auch zum Hobby. Man muß sich da auch gewissermaßen den HighEnd-Bazillus eingefangen haben... wink

Aber manche hören auch einfach nur Musik und sind glücklich. Also, so what..!?

Frohe Weihnachten Euch allen.

_________________
Gruß,
Michael
************************
Quelle: Phiilips Cd104 tuned by Solidcore (NOS), Vollverstärker NAD C386, Lautsprecher: Klipsch Rf 7 II, Netz: Kachina by Pivane Accoustic über Netzfilter Bada

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Fidelity Castro
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BeitragVerfasst am: Sa Dez 25, 2010 3:57 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Ich bin zum Glück vom Highend Elektronik Bazillus geheilt bevor er richtig angefangen hat zu wirken, ein paar kleinere Vergleichstests und Erfahrungsberichte von Leuten die ebenfalls RICHTIG verglichen haben, haben mir da gereicht. Soweit ich weiß hat Uli damals nichts vermisst als er von Linn ( für subs ) und Emitter ( imag2 ) auf Harman umgestiegen ist.

Hätte ich die finanziellen Mittel und ein 3000€ Amp würde sich auf meinem Konto nicht bemerkbar machen wer weiß, vielleicht würde ich mich dann auch weiter mit "Highend Spinnereien" beschäftigen, nur Musik hören ist doch auch öde gelle ? lol

Aber es ist nunmal so dass meine finanziellen Mittel begrenzt sind, und deswegen interessiert es mich ob klangliche Unterschiede zwischen ausreichend hochwertigen Geräten nur eingebildet oder wirklich existent sind. Es ist befreiend aus diesem "es geht immer besser" Spiel in dieser Hinsicht auszusteigen, erstrecht wenn die Faktenlage sich mit den eigenen Erfahrungen deckt.

Ich kann Uli für seine Konsequenz nur Bewundern den erzielten Erlös direkt oder indirekt in die LS investiert zu haben, Uli, wann kann ich das Ticket für die Vorstellung buchen ? Razz

Fromme Weihnachten euch allen und nen guten Flutsch ! evil musik mr. green

_________________
Gruß

Ramón

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Mig29Leverkusen
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BeitragVerfasst am: Mi Dez 29, 2010 5:43 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Uli,
wie schaut es aus laufen deine neuen schätze ?
schon hör termine gehabt ?

_________________
Gruß aus dem Keller der Schöpfung
Markus
PS.Bei mir gibt es die Imagination 2, 3 ECO und 3 HE zu hören, im Zentrum des Universums, und das ist bekantlich Leverkusen wink

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Freaky
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BeitragVerfasst am: Mi Dez 29, 2010 10:32 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hi Markus,
ja, bin schon seit einigen Tagen am einspielen, allerdings erst seit heute mit dem zweiten t-amp!

D. h. das Oberteil läuft jetzt nicht mehr fullrange, sondern wird bei 55 Hz (wie von Manfred empfohlen) über die Behringer hochpassgefiltert.
Das Unterteil wird -- wie bisher -- bei 55 Hz tiefpassgefiltert über die Behringerweiche und über den ersten t-amp.

Wie auch Jan schon geschrieben hat, hat das auch bei mir nochmal eine Verbesserung gebracht, es klingt noch stimmiger und detailreicher, insbesondere in den unteren Mitten.

Habe gerade wieder gedacht, was für geile Lautsprecher das doch sind und dass sie kaum noch zu toppen sein dürften! Das Geld ist vernünftig und inflationssicher angelegt wink

Mein "Immer-Noch-Lieblingsalbum" The Wall von Pink Floyd
kommt noch dynamischer, lockerer und fetziger rüber als zuvor.
Auch die oberen Bässe knallen sehr schön trocken und schnell.
Jedes Instrument exakt getrennt uns verortet, feinste Details kommen hervor!
Fazit:
Die Atmo 3 kann einfach alles richtig: Klassik, Jazz und Rock.

Und genau diese Eigenschaft macht sie m. E. einzigartig. P u n k t .

Morgen mittag ist Premiere: Peter (HifiLaie) kommt vorbei, ... also wer noch spontan noch Zeit hat...

Ansonsten könnt Ihr gern ab Anfang Januar mal reinhören.

Für Dich als Erbauer habe ich natürlich den Logenplatz reserviert, Markus!

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Gast











BeitragVerfasst am: Sa Jan 01, 2011 3:39 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

So, ich war am 30.12 mit Peter bei, Uli und möchte euch meine Eindrücke von Uli´s neuen Errungenschaften mitteilen.

Zuerst stand ich natürlich Zuhause vor der Quahl der Wahl; Welche CD nehme ich denn mit?
Aus anfänglich nur 1 CD wurden es dann doch ca. 15.

Darunter waren:
Friedemanns Aquamarin - Live
Marcus Miller - X2
Infected Mushroom - Viciouos Delicious
Yello - Stereoplay Edition
KRAAN - LIVE (natürlich)
usw, usw, usw,

Wir haben natürlich auch Uli´s und Peter´s CD´s gehört, also schon lange und ausführlich.

So, jetzt aber "Butter bei die Fische":

Meine persöhnlichen Referenzen, die ich wie im Falle der KRAAN - LIVE schon seit 30 Jahren höre und GUT kenne, haben mir dann

stellenweise doch den Eindruck vermittelt, daß die ATMO3 Seziermesserscharf alles auseinandernimmt, was die CD ihr so zuschiebt.

Bei der KRAAN - LIVE wird ein recht quäckiges Saxophon gespielt, das über die ATMO´s nochmals eine andere Klangfarbe bekommt. Auch

Stimmen oder sonstige Geräusche aus dem Publikum, sind besser herauszuhören.

Dabei geht die ATMO mit dynamischem Material absolut Souverän um. Es ist sehr beachtlich, mit welcher Wucht diese Lautsprecher trotzdem
noch sauber musizieren können.

Bildlich ausgedrückt stellte ich es mir so vor, das ATMO + Verstärker beim Turmspringen abolut SYNCHRON arbeiten, wo bei anderen
Lautsprecher + Verstärker Kombinationen die Menbran der Sinuswelle sagt, "Spring du schon mal vor, ich komme gleich nach".

Diese Treiber sind einfach dermaßen schnell, daß sie jedem kleinsten Verstärkersignal, verzögerungsfrei nachkommen.

Ich suche eben nach einem Erklärungsmodell für die unglaublich gute Reproduktionsfähigkeit der ATMO. Sie ist scheinbar in der Lage, duch

ihre Schnelligkeit, auch die Oberwellen besser zu reproduzieren, die eben den Instrumenttypischen Klang ausmachen.

Mein weiterer Testfavorit "Friedemanns Aquamarin - Live", klingt nochmals eine Spur atmosphärischer und Livehaftiger, als mit meiner

IMG3HE.
Was mich etwas irritiert hat, ist wie bei sehr tiefgehendem Material wie "NIK BARTSCH´s RONIN - Llyria", die einerseits sehr dynamische und

tief reichende Bassfähigkeit, aber andererseits................da fehlte mir der letzte Kick.
Das ist relativ schwer zu beschreiben, aber ich denke, hier sind die kleinen Basstreiber nicht in der Lage, soviel Luft zu bewegen, wie ich es

von meinen Schätzchen gewohnt bin. Die ATMO´s Brummeln hier klanglich auf höchstem Niveau, aber etwas fehlte mir halt, obwohl das Sofa,

auf dem Peter und ich saßen, teilweise leicht mit vibrierte. Wie gesagt, schwer zu beschreiben, aber wenn von Zollerboxen-Hörern über

Zoller-Boxen diskutiert wird, dann sind es schon VERWÖHNTE Hörer, die auf seeehr hochem Niveau herummäckeln.
Aber.............vielleicht liegt es garnicht an den BassBoxen, maybe der Raumeinfluss oder die Treiber noch nicht eingespielt, maybe die

Elektronik noch nicht richtig eingestellt.
Alle kein wircklicher Grund zum Meckern, ich rede hier vermutlich auch primär über MEIN Hörempfinden und Vorlieben und Gewohnheiten.


Ich muß aber dazusagen, Hörabstand beim Uli ca 2,5m, bei mir Zuhause ca. 7m.
Raumgrößen und Beschaffenheit völlig unterschiedlich, Elektronik völlig unterschiedlich, Kaffee und Plätzchen - vollig andere Hersteller smile


So, natürlich spiele alle anderen Bedingungen eine Rolle, aber der Grundcharakter der ATMO3 ist für mich:
Audiophiler und sehr analytischer Lautsprecher, der auch Horntypische Dynamikqualitäten hat, aber total sauber und kontrolliert bleibt.
Ein großer Wurf von Manfred, toller Lautsprecher mit einem wieder mal überragendem Preis-Leistungsverhältnis.


Alles in allem, Uli vielen Dank nochmal an dich und deine malträtierten Nachbarn, es war eine sehr nette und aufschlußreiche Hörsession mit

liebenswerten Menschen.

GAAAAANZ dickes LOB an dieser Stelle an Markus @Mig29
Die Gehäuse sind eine Wucht, Oberflächenfinisch, Radien der Kanten und Klavierlack in dem sich alles spiegelt.......................du verblüffst mich
immer wieder, perfekte Arbeit. respekt biggrin thumpup

So, muß jetzt schluß machen, Verwandschaft abklappern, frohes neues Jahr wünschen, mit dem Hund Gassi gehen, zur Nachtschicht.............der Alltag hat mich wieder.



Gruß Kalle

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Fidelity Castro
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BeitragVerfasst am: So Jan 02, 2011 3:59 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hi Männers, hoffe ihr hattet alle einen guten Rutsch biggrin

Was die Akkustik beim Uli betrifft so war ich als ich dort damals die Imag + K11 gehört hatte auch etwas erstaunt dass wenig Druck bzw. Punch rüberkam, damals hatte ich bei mir eine Wandnahe Sitzposition und hatte die Imag ganz anders in Erinnerung. Mittlerweile weiß ich dass es bei Uli eher "richtig" und bei mir "falsch" geklungen hat ( room gain ). Könnte aber dennoch sein dass Uli evtl. irgendwo eine Senke im Frequenzgang hat, zb. im Oberbass Bereich.

Würde man kopfhörer als vergleich heranziehen ist Uli´s Akkustik eher AKG 701 als Sennheiser HD650, bei mir wars damals wie beim kalle ein beyerdynamic DT990.

Bin gespannt wie mein Eindruck sein wird wenn ich es wieder mal zu Uli schaffe. An der Atmo 3 hatte ich bei Manfred jedenfalls nichts auzusetzen im Gegenteil, dort unten konnte sie sehr böse punkten, ebenso die 1er.

Bei der Atmo 2 hatte ich damals nen ähnlichen Eindruck wie Kalle von der Atmo 3 bei Uli, es war wohl strategisch unklug die 2er nach der 3er zu hören da sie mir durch das geringere Fundament zu sehr ins analytische gekippt war.

Nun, erstmal den Kater auskurieren, dann melde ich mich bei dir Uli lol

_________________
Gruß

Ramón

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BeitragVerfasst am: Mo Jan 03, 2011 3:44 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Ramon,
schade für dich, ich wollte dich abholen und zum Uli mitnehmen.
Hatte dich mehrmals angerufen, leider warst du nicht zu erreichen.

Gruß Kalle

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BeitragVerfasst am: Di Jan 04, 2011 7:22 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

könnt ihr während der Hörtests die gnaze Box mal übereinander stellen?
Man kann ja zum Schutz eine Filzschicht dazwischenlegen.
Und die trennfrequenz mal ganz runter auf 44 Hz sollte auch eine weitere Veränderung bringen. Das passt evtl. besser zur Raumakustik.

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Freaky
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BeitragVerfasst am: Do Jan 06, 2011 11:05 am    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

So, habe die Boxen jetzt aufeinander gestellt, sieht auch besser aus wie ich finde!

Das verändern der Trennfrequenz bringt zwar auf den ersten Blick Veränderungen, in Summe aber keine Verbesserung.

Die Boxen stehen z. Zt. sehr frei im Raum, d. h. die Fronten haben nun 3,60 m Abstand zur gegenüberliegenden Wand und 3 m nach hinten.

Der Hörabstand liegt bei 2,60 m, der Abstand des Hörplatzes zur Rückwand ca. 1 m, was die Wahrnehmung der Raummoden schon bei Imag2 und k11 deutlich verringert hat.
Basisbreite ist ca. 2,40 m.

Werde noch mal weiter variieren...

Nachtrag: Nach ausführlichem, 6-stündigem hören heute kann ich sagen, dass das direkte "Aufeinanderstehen" der Gehäuse (mittels Spikes) einen besseren "Basstritt" ergeben hat!
Die Oberteile stehen jetzt auch fühlbar fester, die (zwar sandgefüllten) Ständer mit Filzauflage waren da fühlbar "nachgiebiger".


Zuletzt bearbeitet von Freaky am Fr Jan 07, 2011 9:50 am, insgesamt einmal bearbeitet

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Focalist
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BeitragVerfasst am: Do Jan 06, 2011 10:03 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

« Freaky » hat folgendes geschrieben:

Die Boxen stehen z. Zt. sehr frei im Raum, d. h. die Fronten haben nun 3,60 m Abstand zur gegenüberliegenden Wand und 2,60 m nach hinten.

Der Hörabstand liegt bei 2,60 m, der Abstand des Hörplatzes zur Rückwand ca. 1 m, was die Wahrnehmung der Raummoden schon bei Imag2 und k11 deutlich verringert hat.
Basisbreite ist ca. 2,40 m.

Werde noch mal weiter variieren...


Meiner Meinung nach sollte der Abstand des Sitzplatzes zur Rückwand max. 50 cm betragen. In meinem Fall bringt es viel. Ausserdem habe ich an die Rückwand quasi hinter dem Kopf zwei Läufer als Absorber hängen (ca. 3 quadratmeter). Verglichen mit den anderen Dimensionen ist Deine Basisbreite auch etwas gering meiner Meinung nach. Bei 2,60 Hörabstand zur Basisbreite sollte diese schon mind. 3 meter betragen.

Ganz wichtig sind Mobiliar und Fensterbelegungen im Raum. Es ist nicht einfach. Versuchs mit Teppichen und Läufern auf den Wänden und zwischen den Lautsprechern.

Also ich höre momentan fantastisch Musik trotz knapp 2,90 m Deckenhöhe.
Die markantaste Veränderung trat bei mir mit dem Vorziehen der Lautsprecher Richtung Hörplatz - quasi von der gegenüberliegenden Wand weg. Ich dachte zuerst, der Bass würde fehlen, da man ja allgemein Eck bzw. Wandnahe Aufstellung zur Bassperformance empfiehlt. Hab diesbezüglich keinen Einbruch verzeichnet - dafür wurde aber der imaginäre Raum sehr schön nach hinten geöffnet.

Meine optimalen Parameter müssen natürlich nicht auf deine Verhältnisse übertragbar sein. Sind nun mal ganz andere Lautsprecher. Der Manfred wird als Referenzraum den durchschnittlichen deutschen Wohn bzw. Musikzimmerraum zur Abstimmung genommen haben. Psychoakustik und Raumreflexionen sind ein verdammt komplexes Gebiet. Da habe ich Hochachtung vor jedem, der dieses Gebiet beherrscht.

Aber weisst Du was ich am meisten verdächtige ? Deine Hörgewohnheiten aus der Imag Serie. Du musst dich damit abfinden, dass deine Athmos keine eierlegende Wollmilchsau ist. Ich wollte mir das ganze ja auch mal bei dir anschauen (und hören natürlich Razz ) falls dein Angebot noch gilt. Einen Termin dann über PM.

Grüße
Mustafa

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Freaky
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BeitragVerfasst am: Fr Jan 07, 2011 9:47 am    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Mustafa,

danke für die ausführliche Rückmeldung.

Nur um das nochmal klar zu sagen:

Die Atmo 3 klingen schon fantastisch, hier geht es um Aufstellungs- und Raumanpassungen, d. h. die letzten möglichen Prozente!

Und ich persönlich denke auch nicht, dass die Imag 2 & k11 etwas besser können, außer eben wie Kalle angedeutet hat, vielleicht etwas mehr Luft zu verschieben.

Den Abstand der Boxen zueinander und zum Hörplatz werde ich noch weiter verändern, probeweise.

Und vor das seitliche 3-fache Balkonfenster rechts kommen in den nächsten Wochen auch noch Vorhänge!

Wenn der Sitzplatz näher an der Rückwand ist, dröhnt es leider in meinem Raum...
Ich habe dort auch ca. 2,5 qm Basotect, das hilft gut das Klangbild zu stabilisieren aber eben nicht bei Raummoden bzw. bei den Bässen.


Mich würden die Erfahrungen der anderen Atmo-Besitzer interessieren - wie habt Ihr die Boxen aufgestellt mit welchen Erfahrungen?

Mustafa, komm die Tage einfach mal vorbei und mach Dir ein eigenes Bild!

Anbei mal eine aktuelle Skizze meines Hörraums bzw. Wohnzimmers.

Gruß

Uli

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BeitragVerfasst am: Fr Jan 07, 2011 10:40 am    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hi Uli,

für einen q&d Test könnte ich Dir anbieten mit meinen Teleskopstützen vorbei zu kommen, (Du kennst die Dinger aus meinem Raum) damit kann man auf die Schnelle mal checken, was "Dämme" an welcher Stelle bringt, ohne Wand und Decke "löchern" zu müssen. Stichwort "Zerstörungsfreie Material Prüfung" biggrin

Gruß,
Peter

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Willi13
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BeitragVerfasst am: Fr Jan 07, 2011 11:24 am    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Freaky,
Hi,
statt mit Vorhängen kannst Du es auch mal mit einer großen Pflanze (z.B. Ficus von 1,50m) vor dem großen Fenster versuchen.

Hat bei mir als "Diffusor" die "Härte" auf der einen Seite des Raumes bereinigt.

V.G.
Willi13

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Freaky
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BeitragVerfasst am: Fr Jan 07, 2011 12:59 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Peter,

gute Idee, würd ich gern mal ausprobieren.
Hab ja noch > 10qm Basotect auf Vorrat...

Hallo Willi,
hab da schon eine 6stämmige Yuccapalme, 1,80m hoch und 1m Durchmesser und einen großen Farn (oder sowas in der Art, 1,50m hoch).
Denke aber, dass bei den großen Fensterflächen (ca. 2 m * 2m) hier absorbieren besser ist als reines diffundieren.

Gruß

Uli

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Hifi Laie
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BeitragVerfasst am: Fr Jan 07, 2011 3:56 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hi Uli,


Ruf! Mich! An!
So würde es zumindest die Dame in Schwarz fordern, die des Nächtens Peitsche schwingend durch die privaten TV Programme "geistert"..

Im Ernst, soll ja nicht ewig dauern mit der Checkerei und da ich am 16. Jan. wieder in die USA fliege, sollten wir am WE oder direkt Anfang der Woche tätig werden.


Gruß,
Peter

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BeitragVerfasst am: So Jan 09, 2011 9:52 am    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

So,

erstmal ein herzliches Dankeschön an Ulli dem gestrigen Gastgeber. Die Sound Audition wurde daneben noch durch Peter und Ramon als bereits Anwesende sowohl fachmännisch (soweit erlaubt) als auch von den Persönlichkeiten her interessant mitbegleitet.

Zwischen mir und Peter gab es zwar zeitweise hitzige Unstimmigkeiten bezüglich Elektronikeinfluss in der Klangkette, aber so wie ich ihn gestern eingeschätzt habe, versuchte er mich ja nur fairerweise über einen Irrtum aufzuklären. Ich denke, vieles beruhte einfach auf Missverständnisse und Voreingenommenheiten.

Zu den Atmos 3:
sie liefen teilaktiv über die Behringer Weiche und T-amp Endstufen. Quellen waren soweit ich mitbekam ein DVD Player und ein Festplatten-Mediaplayer (oder so ähnlich).

Das Teilaktive System hat ganze Arbeit geleistet. Meine Hochachtung an dieser Stelle für die T-Amps. Einen vorgegaukelten Preis zwischen 1000 - 2000 euro hätte ich während der Session direkt abgekauft. Das Preis/Leistungsverhältnis ist enorm. Sollte jemand irgendwann mal Ausschau nach einem günstigen Class A/B halten, dann sind die T-amps eine dicke Empfehlung wert. Ich bin eher ein Freund der leicht gefälschten und etwas gesoundeten Fraktion. Wer weiss, vielleicht werde ich ja auch diesbez. bekehrt. Ironischerweise heissen die Tripaths, die ich favorisiere, ebenfalls (zumindest im englischen) T-amps. Es gab sogar in deutschen Foren Verwechslungen, weil einige bei dem Wort T-amp automatisch an Thomann-Amp denken.

Man sollte schon erwähnen, dass man ein System erst über Monate hinweg richtig kennenlernt. Das was ich gestern zu hören bekam, war aus korrekt hifidelem Blickwinkel betrachtet, keinen einzigen Kritikpunkt wert. Selbst unter suboptimalen Bedingen wie gestern beim Ulli glänzte das System prächtig auf. Ein ausgewogen neutraler Kandidat mit enormer Pegelfestigkeit, plastischen Mitten und durchzeichnenden Höhen. Es knatterte, zwirrte, plätscherte und donnerte mit der Mühelosigkeit eines viel grösseren Schallwandlers. Der Grundton ist wie bei meinem Revel nicht aufblähend oder ständig present - ja geradezu zurückhaltend. Aber wenn die Aufnahme es hergibt, dann wird ordentlich in den Raum gedrückt und gepumpt. Ich habe mich während der Anreise zu Ulli leicht damit beschäftigt, ob es Sinn macht mehrere Tausend euro in Fertigbau Lautsprecher zu investieren. Diese Gedanken hätten einen nicht vom Hifi-Bazillus erfassten Menschen fast zum Suizid getrieben. Ich kann das im Falle einer Atmos 3 bejahen, nimmt man mein gestriges Emfinden als Grundlage.

Grüße
Mustafa

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Fidelity Castro
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BeitragVerfasst am: So Jan 09, 2011 3:34 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Nun zu meinen Eindrücken des gestrigen Tages,

Auf dem Programm stand das verbessern von Uli's Raumakkustik anhand von Kalle's, Peter's und Uli's Erkenntnissen ihrer vorigen Hörsession.

Als wir bei Uli ankamen gabs sogleich leckeren Kaffee, Musik beschallte uns bereits leise im Hintergrund. C.a 15 Basotectplatten standen schon bereit um von uns später nach den ersten Hörtests an den Haupt Reflektionspunkten eigesetzt zu werden. Uli's Atmo 3 sind höchst professionell verarbeitet, ein excellente Arbeit von Markus !!!

Wir starteten gleich mit dem Sammeln von klanglichen Eindrücken anhand diversem audiophilen Klassikern auf die ich weiter unten noch ausführlicher eingehen werde.

Was in Uli's unoptimierten Raum positiv auffiel war bereits die Enorme Auflösung, Sprizig und Luftigkeit der Atmos sowie die hervorragende Tonalität bzw. Glaubhaftigkeit der Instrumente. Und natürlich die enorme Pegelfestigkeit. Bis auf eine Aufnahme ( Letzter Track der Manger CD ) gab es keine Dröhneffekte aufgrund von Raummoden, dieser Bereich war also auch akzeptabel.

Negativ fiel eine leicht diffuse Phantommitte sowie mangelnde Punktgenaue ortbarkeit der Phantomschallquellen auf ( Maßstab bei den Atmo 3 war für mich Manfreds Hörkeller ), die Bühne wirkte etwas flach. Natürlich jammern auf hohem Niveau da dieser status quo für viele audiophile die keinen optimierten Hörraum besitzen unerreichbar ist.

Uli hat jede menge Glasflächen, einmal rechts des Hörplatzes das Fenster, die Balkontür sowie die Vitrine links des Hörplatzes. Dort befindet sich der Reflektionspunkt 1.5 m weiter entfernt als auf der rechten Seite, also Gift für eine stabile Abbildung.

Wir bauten nun mit Hilfe der von Peter mitgebrachten Teleskopstangen vor der Balkonseite und 1m vor der Vitrine links Trennwände aus Basotect auf um die Reflektionen am Hörplatz zu minimieren und Symmetrie zu erreichen.

Wir hörten uns einige Stücke die wir zuvor angespielt hatten nochmal an und der Unterschied war wirklich frappierend. Die Bühnenabbildung hatte sich insgesamt sehr verbessert, jetzt zeigten die Atmo 3 ihr wahres Gesicht eines Ausnahme LS. Mittlerweile war auch Mustafa eingetroffen den das gehörte ebenfalls sichtlich begeisterte. Wir kamen alle obwohl unterschiedliche Hörpräferenzen auf einen klanglichen Nenner. Das ist ganz klar der Klasse der LS zuzuschreiben, so mein Eindruck.

Die Wiedergabe hatte inkl. Optimierungen eine Qualität erreicht die vermutlich jeden audiophilen überzeugen würde, unabhängig davon in welcher Preisklasse er sich bewegt. Und es war immer noch Potential nach oben vorhanden !

Was hörten an diesem Tag/ Abend :

Pepe Romero - Flamenco : http://www.jpc.de/jpcng/poprock/detail/-/art/Pepe-Romero-Flamenco-K2HD/hnum/1254281

Von dem Album den Opener "Farrucas", eine ganz ganz heiße Schuhsohle :D


Manger, Musik von einem anderen Stern : http://www.discogs.com/Various-Musik-Von-Einem-Anderen-Stern/release/1516795

Dort den Track der Ozone Percussion Group ( Jazz Variants )


Best of Chesky Jazz and more audiophile Tests vol.2 : http://www.amazon.de/Best-Chesky-Jazz-Audiophile-Tests/dp/B000003GFM

Wir hörten Track nr. 47, eine sehr gut produzierte q-sound Aufnahme in der Ein Indianer aus der mitte der Bühne kommend um uns als Hörer herumtanzt.


Klaviersonaten Vol. 8 ? (Andras Schiff) : http://www.jpc.de/jpcng/classic/detail/-/art/Ludwig-van-Beethoven-Klaviersonaten-Vol-8-Andras-Schiff/hnum/4544787

Welche(r) Track wir von der CD hörten weiss ich nicht mehr, darüber kann peter evtl. Auskunft geben der diese CD mitbrachte. Auf jeden Fall hervorragend aufgenommene Klaviermusik aus der EM Klassik Serie.


Marilyn Mazur & Jan Garbarek - Elixir : http://www.jpc.de/jpcng/jazz/detail/-/art/Marilyn-Mazur-Jan-Garbarek-Elixir/hnum/7989955

Wir hörten mehrere Tracks dieses außerordentlichen Percussion Albums, hier zeigte der Raal Hochtöner dass er in einer eigenen Liga spielt. Eins der bestaufgenommensten neueren ECM Alben die ich kenne.


Jim keltner & Ron Tutt - Drum & Track Disc ( wir hörten die alte XRCD version, nicht die neue aus dem Link ) : http://www.jpc.de/jpcng/jazz/detail/-/art/Jim-Keltner-Ron-Tutt-Sheffield-Lab-Drum-Track-Disc-For-Audio-Component-DXD/hnum/7393811

Wir hörten das Schlagzeugsolo von Jim Keltner ( improvisation ), ein Muss.


Desweiteren hörten wir noch die aktuelle Live CD von Marcus Miller - A Night in Monte carlo ( Danke kalle für den Tipp !!! ) die sämtliche anderen Marcus Miller Alben qualitativ locker in die Tasche steckt imho. Das wird sofort klar wenn der Opener "Blast" aus den LS ertönt.

Dire Straits - Brothers in Arms, die durfte natürlich auch nicht fehlen als Gradmesser.

Sowie die obligatorischen kultigen Stücke der Burmester CD's die immer fester Bestandteil sind.


Abschließend kann ich nur sagen dass es ein toller interessanter Abend war, dank an Mustafa, Peter und nicht zuletzt Uli für dessen Gastfreundlichkeit smile

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Gruß

Ramón

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BeitragVerfasst am: So Jan 09, 2011 5:44 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Schön, dass ihr dem Uli da unter die Arme gegriffen habt. Zumal das ganze "Unternehmen" mit Gleichgesinnten ja noch mehr Spaß macht, gerade dann, wenn das Ergebnis am Ende auch noch überzeugt und noch mehr Freude am Hören vermittelt. top

Leider wird dem Thema Aufstellung im Raum bzw. Räumlichkeit und tonale Balance zum Teil immer noch zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt und schlechte Wiedergabe auf den Lautsprecher geschoben. Andererseits denke ich, dass viele auch gar nicht wissen wo sie bei dem Thema anfangen sollen/dürfen (WAF!) und was sie als "Hörreferenz" zu Grunde legen sollen.
Das wichtigste meiner Erfahrung nach (ohne spezielle Absorbermaßnahmen!): wenn irgendwie machbar, weg von den Wänden v.a. den seitlichen. 1m Abstand sollte Minimum sein. Gerade in zu Hall neigenden Räumen näher ran an die LS. Ein gleichseitiges! Dreieck ist meist schon mal ein guter Ausgangspunkt. Mindestbasisbreite ca. 2m und Hörabstand dito. Oft wird die Entfernung zu den LS viel zu groß gewählt.

So, nun bin ich noch auf Peters und Ulis Statement zur gestrigen Hörsession gespannt.

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Ciao Jan

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BeitragVerfasst am: So Jan 09, 2011 6:29 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

ja , in dieser Kampfklasse ist noch viel Optmierungspotential bezüglich Raumakustik und dem auswählen entsprechender Aufnahmen nötig.
Ich entwickle bei mir primär ein Ausgangsprodukt nach bestem Wissen und meiner Erfahrung.
Je mehr ihr euch da kritisch mit auseinandersetzt, desto besser kann ich auch meine Vorgaben perfektionieren.
Prinzipiell ist das ein "schlanker" sehr analytischer Wandler, quasi was ich mir unter "audiophile Erwartungshaltung" vorstelle. Ich bin aber ein "oldschooler" dessen hauptsächliche Vorstellungen mitunter heute schon überholt sind, da sich auch alle 10-15 Jahren der "Sound" der "Reproduktionswiedergabe" ändert, aufgrund der Studiogegebenheiten und Musikgeschmäckern. Rockmusik wird nunmal anders produziert wuie Techno/Trance Elektronikmusik.
Erst seit kurzem sind wir im Studiobereich an einem Punkt angekommen, dass die Geräte kaum noch verantworlich für schlechten Klang von Aufnahmen sind. Heute ist eher der Tontechniker das Problem.
Er setzt ofmals nur die Produzentvorgaben um und ist nicht primär an perfektem Klang orientiert (siehe Loudness-War).
Ich habe also einen schlechten Stand weil mir nichts anderes übrig bleibt, als mich mit audiophilen Aufnahmen festzulegen und damit die Abstimmung vorzunehmen.
Ich denke ich bin der Sache schon ganz nahe gekommen, und freue mich, wenn es euch Spass macht, mit dermaßen aufwändigen Boxen zufrieden Musik zu geniessen.

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BeitragVerfasst am: Mo Jan 10, 2011 2:40 am    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Was mir im nachhinein noch einfällt. Abgesehen von der Raumoptimierung würde ich an Ullis Stelle auch mit verschiedenen Quellgeräten probieren.

Dieser Schallwandler ist extrem luftig und hochauflösend. Eine etwas zurückhaltende, dafür aber klanfarbenstarke Quelle könnte das Ganze delikater abschmecken. Ein Plattenspieler vielleicht ... wink

Wie sehr mir auch die Bassperformance und Agilität des T-amps gefiel, würde ich nichtsdestotrotz für die Mitten/Höhen Passiveinheit mit charmanteren Verstärkern herumexperimentieren. Die Bässe können ja nach wie vor mit den T-Amps aktiv betrieben werden. Wenn ich solche Schallwandler besäße, würde ich auf jeden Fall vieles ausprobieren bis ich ein Super Match/Team gefunden habe.

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Freaky
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BeitragVerfasst am: Mo Jan 10, 2011 10:31 am    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Mustafa,
ja, die Reise ist ja auch noch nicht am Ende..
Ein Plattenspieler kommt sicher auch irgendwann wieder ins Haus.

Primär werde ich aber erstmal Zeit und Geld in Vorhänge und weitere Stoffbezüge für meine Basotect-Panele investieren.
Der Effekt ist ja wirklich enorm, wie wir am Samstag wieder mal feststellen konnten.
Diese Größenordnung des Raumeinflusses war auch mir nicht mehr bewusst.
Auch wenn man sich nur unterhält, ist der Raum viel angenehmer und "beruhigender".

Die Hälfte der Platten habe ich immer noch provisorisch stehen gelassen, so konnte ich gestern noch herrlich geniessen.

Gruß
Uli


Zuletzt bearbeitet von Freaky am Mo Jan 10, 2011 4:45 pm, insgesamt einmal bearbeitet

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Hifi Laie
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BeitragVerfasst am: Mo Jan 10, 2011 2:01 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Moin Gemeinde!
Moin Männers!


Ja, was soll ich noch groß schreiben? Ihr habt eigentlich schon alles auf den Punkt gebracht, also nur ein paar Ergänzungen von meiner Seite.

Auf jeden Fall hat es mich gefreut, Mustafa persönlich kennen zu lernen und von meiner Warte aus kann ich sagen, er ist ein sympathischer Kerl. Und unsere Debatte (Samstag) würde ich als anregend bezeichnen. wink Auch glaube ich, das er verstanden hat, dass es uns überhaupt nicht darum geht, wen auch immer, persönlich anzugreifen, (warum auch?) sondern darum, die richtigen Hebel zu betätigen um mit relativ einfachen Mitteln GROSSE! klangliche Fortschritte zu machen. Was am Samstag schnell bewiesen war.

Uli hat vielleicht die Möglichkeit die Fotos von meinem "Acoustic First Aid Kit" biggrin und dessen Gebrauch an der Stelle des Übels hier einzustellen. Mit diesen einfachen Hilfsmitteln kann schnell und ergebnisorientiert die Wirkweise akustischer Maßnahmen aufgezeigt werden und dies reversierbar und gaaanz wichtig, wenn mit mißtrauischen LAGs zu rechnen ist, wink zerstörungsfrei für Wand und Decke! Ein wenig hin und her schieben des eingesetzten Dämmmaterials an der Stelle der, ich nenne es einmal "Prallfläche für die 1. Reflexion" und schon merkt man die Beruhigung des gesamten Klangbildes. Die imaginäre Bühne wird präziser etc., etc.. Ebenfalls sehr wichtig, zumindest für die Sparfüchse unter uns, nicht einmal die von Uli bereitgestellten Basotect Platten sind hierzu wirklich notwendig, ich habe dies auch schon mit ganz normalem Noppenschaum (mit etwas Glück bei ibäh ca. 10 Euro für die 2x1 Meter Platte ca. 50mm dick) bei mir selbst praktiziert, ja selbst 2 dicke Kuscheldecken, ein Oberbett o.ä. reichen völlig aus, um sehr deutlich hörbare Unterschiede zu erzielen. Mit den so gewonnenen Erkenntnissen mag dann jeder verfahren wie er (sie) mag. Dem Einen reicht vielleicht ein dicker Wandteppich an besagter Stelle, der Andere bedient sich professioneller, aber teurer Akustik Elemente und der Dritte bastelt sich vielleicht mit einer Schaumplatte und den eigenen Fotos (offenporig auf Stoff gedruckt) ein sehr persönliches und dennoch hochwirksames akustisches Bild, welches allenfals als Deko, nicht aber als akustische Maßnahme vom Besuch wahrgenommen wird. Und vor Fenstern, oder besser, Glasflächen im Allgemeinen, hilft in Falten gelegter Molton oder Bühnenvelours (ist noch schwerer) am Besten.
Denjenigen, die diesen Maßnahmen eher skeptisch gegenüber stehen, sei nach Platzierung deraritger Hilfsmittel ein simpler Sprach- oder Klatschtest empfohlen, es ist verblüffend, wie weit man akustisch mit dem geringen Materialeinsatz kommt. Uli hat bezgl. der Sprachverständlichkeit ja auch bereits etwas geschrieben.


@Ramon: es war Stück 1



Gruß,
Peter


Zuletzt bearbeitet von Hifi Laie am Mo Jan 10, 2011 3:50 pm, insgesamt einmal bearbeitet

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BeitragVerfasst am: Mo Jan 10, 2011 2:18 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

womit wir wieder bei meiner Idee für !"selbstentwicklte Absorberelmente" für geringes Geld wären. Solch ein Notfallkit kann man schon für 100 Euro installieren, und danach entscheiden, ob man sich weitere Gedanken über Verstärker/Kabelklang macht.
Zuerst muss die Grundakustik stimmen!
Wenn man dann nach einiger Zeit den LS "kennt" und weiss, was man erwarten kann, sollte man mit einem Blindvergleich und bei gepegelter Laustärke (ausgangsspanung des Versärkers) mal testen was da noch zu holen ist.
Wenn der preiswerte AMP funktioniert (jeder Amp funktioniert nach einigen Jahren nicht mehr zu 100%, sonder je nach Qualität evtl nur noch zu 90%) wird man gegen teuere "Testsiegeramps" nichts hören.
Oder umgekehrt es kann sein das ein TopAmp der 5000 Euroklasse nach 10 jahren schlechter klingt als ein nagelneuer T-Amp… "ES MUSS ABER NICHT!" geht undogmatisch da ran und freut euch wenn es ein T-Amp tut, irgendwann gibts den auch nicht mehr dann werdet ihr dem nachweinen, denn für das Geld ist er Spitzenklasse.

Niemals einen 10 watt Amp betreiben, denn der hat gegen einen 100Watt Amp keine Chance, weil er leistungsmäßg "einknickt".
Hier reden wir eben nicht von Wirkungsgrad Monstern, die Atmosphäre Konzepte sind gefühlte 3 dB "leiser"als die Imaginations, also sollte man nicht unter 50 Watt da draufpacken.
Umgekehrt erreicht man bei knackigem Sound ganz schnell die 200 Watt Marke, erlebe ich bei mir im Vorführraum dauernd (Kann man beim Advance Acoustic Vollverstärker ja schön sehen).

Also zusammengefasst:
LS und Raumakustik bestimmen zu 95% das "gefühlte Musikerleben" und die Raumakustik kann extrem viel Potential eines LS zerstören.

Molton ist billig (ca 3E/qm), ich würde immer mindestens 20-30qm probieren (stark raffen). Das wird keiner nach dem Test mehr bestreiten.

Nochmal zu den Wandlern, bitte immer extrem nach innen drehen, falls Seitenreflexionen möglich sind! Das kann schon bis 15° gehen! probiert es aus. Alle meine LS sind für nach Innen drehen "vorbereitet".

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Dorian
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BeitragVerfasst am: Mo Jan 10, 2011 3:03 pm    (Kein Titel) Antworten mit ZitatNach oben

Hallo Zusammen,

nur ein kleiner Denkanstoss falls jemandem die Optik von Molton nicht gefällt: Ich habe bei mir im Hörraum Vorhänge aus Samt angebracht. Ungefähr 40 lfm. Die Breite einer Bahn müsste so ca. 1,60 m sein. Die dann gerafft auf ca. 60cm fertige Breite. Das klangliche Ergebniss ist wirklich sehr gut. Samt ist noch bezahlbar und sieht wirklich absolut Wohnzimmertauglich aus.

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Gruß
Michael

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